Textauszug:"Es war einmal eine Bundeskanzlerin, die wollte ewig regieren und überall auf Erden beliebt sein. Das konnte sie aber nur schaffen, wenn sie die Bürger ihres Landes mit salbungsvollen Worten einschläferte und auf der ganzen Welt viel Geld verteilte. Da sie selbst kein Geld hatte, ließ sie sich knifflige Gründe einfallen, um möglichst unauffällig an das Geld der Menschen in ihrem Land zu gelangen. Denn sie wollte ja trotz ihrer Diebschaften immer wieder gewählt werden. So verwandelte sie die Bürger in dumme Gänse und verkleidete sich selbst in einen wortgewandten Priester. Es dauerte nicht lange, und die Gänse schliefen im ganzen Land ein. Und auch die von ihnen ins Parlament abgesandten Gänse - ob mit schwarzen, grünen, roten oder gelben Ringen dekoriert - steckten müde ihre Köpfe ins Gefieder, nachdem sie bei jedem "alternativlosen" Aufruf laut schnatternd ihre Flügel gehoben hatten. Als die falsche Priesterin alle ihre Opfer mit den Worten "2011 soll für den Euro das Jahr des Vertrauens werden" endgültig eingelullt hatte, zeigte sie ihre wahre Natur als raffinierter Fuchs: In aller Ruhe rupfte sie ihren Opfern ihr Federkleid aus und scheuchte sie unter heftigem Geschnatter in ein verarmtes Land." |