DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 71  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  18.02.11 kostenlos
"Warum so wenig Geld?"

Textauszug:"“Schön, die Phönizier haben das Geld erfunden. Aber warum so wenig?” Das fragte der am 7. Dezember 1801 in Wien geborene Dramatiker und Satiriker Johann Nepomuk Nestroy. Gibt es außer Schmunzeln wirklich keine Anworten?"

 Nr. 72  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  13.02.11 kostenlos
"Zwielichtige Geldlockerung: Papiergeld wird zu Spielgeld"

Textauszug:""Im normalen Leben muss jemand eine Leistung erbringen, bevor er dafür Geld erhält. Im Unterschied zu früheren Zeiten handeln Notenbanken heute umgekehrt: Sie schaffen Geld aus dem Nichts, wofür der Begünstigte (der dieses Geld erhält) sich Güter und Dienstleistungen verschaffen kann, für die andere hart arbeiten müssen. Ist dies gesund? Wer profitiert? Wer ist benachteiligt? Was will diese Politik erreichen?", fragt Dr. rer. publ. Werner Wüthrich. Quantitativ Easing heißt der neue Geist. Einmal aus der Flasche ist eine globale Inflation wohl kaum noch aufzuhalten."

 Nr. 73  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  12.02.11 kostenlos
"Axel Webers Abgang ist ein wichtiges Signal für die Anleger"

Textauszug:"Die lockere Geldpolitik der EZB war nicht die Sache von Bundesbank-Präsident Axel Weber. Er stand in guter Tradition der Bundesbank für Geldwertstabilität ein, fand damit aber keinen Rückhalt mehr und wurde zunehmend isoliert. Webers Rückzug ist daher konsequent. Als EZB-Präsident hätte er mit seinen Grundauffassungen nicht glaubhaft agieren können. Und der Trend ist klar: Die EZB wird - im Einklang mit der FED in den USA - weiterhin viel neues Geld in Umlauf bringen und damit gezielt eine Politik der Entwertung von Staatsschulden betreiben. Die öffentlichen Haushalte werden also über die unausbleibliche Inflation entlastet, während die privaten Anleger zusehen müssen, wie ihr Geldvermögen an Wert verliert. Ein erheblicher Teil der für die Altersvorsorge gedachten Geldanlagen geht so in Rauch auf; Transferleistungen der besonderen Art. Fazit: Die EZB gibt der Stabilisierung des Finanzsystems den Vorzug vor der Geldwertstabilität. Private Altersvorsorge wird so ein absurdes Unterfangen. Die Anleger brauchen neue Konzepte."

 Nr. 74  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  31.01.11 kostenlos
"US-Rezepte zur Überwindung der Finanzkrise taugen nicht für Europa"

Textauszug:"Das Selbstbewusstsein, mit dem uns manche US-Finanzexperten zweifelhafte Ratschläge erteilen, ist mehr als ärgerlich: Nachdem Europas Finanzhäuser dummgierig genug waren, die amerikanische Immobilienblase mitsamt des Schuldenbergs nach Europa zu importieren (HRE und Landesbanken voran), wollen uns nun die Agenten der Federal Reserve (FED) deren lockere Politik des Gelddruckens als heilbringendes Mittel schmackhaft machen. Man könnte meinen, den USA ist daran gelegen, nicht allein den Weg in den finanziellen Abgrund gehen zu müssen, sondern Europa mit in die Tiefe zu reißen. So der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, Professor an der Harvard University, bei einem Interview auf dem Wirtschaftsforum in Davos: Europa sollte wie die USA mit "quantitativer Geldlockerung" die Staatsschulden per Inflation entwerten. Alternativ könnten die Chinesen die Staatsanleihen der bedrohten Euro-Länder kaufen, zumal die USA ohnehin schon von China abhängig sind. Und einen Rat für Angela Merkel hat er auch noch: Den Deutschen sinngemäß erklären "Wir retten die Euro-Länder, damit unsere Banken weitermachen können.""

 Nr. 75  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  26.01.11 kostenlos
"Erste Euroland-Anleihen sind gefragt: Attraktive Renditen - mäßiges Risiko"

Textauszug:"Die von den Euro-Ländern gegründete Fonds-Gesellschaft European Financial Stability Fund (EFSF) hat ihre erste Euro-Anleihe auf den Markt gebracht: Volumen 5 Milliarden €, Laufzeit 5 Jahre, Rendite bei 2,75%. Bereits vor drei Wochen hatte die EU-Kommission eine 5-jährige Anleihe über 5 Milliarden € begeben. Für die Anleihen haften alle Euro-Länder. Die Renditen liegen momentan etwa um 0,40%-Punkte über denen von deutschen Bundesanleihen. EFSF-Chef Klaus Regling zeigt sich trotzdem zufrieden. Im Rahmen des Hilfepakets für Irland sollen die EU-Kommission und die EFSF Kredite von 45 Milliarden € zur Verfügung stellen. Die Transferunion lässt grüßen."


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Wir sind alle Isländer Wir sind alle Isländer
Früher nahmen Grubenarbeiter oft einen Kanarienvogel mit in die Minen. Solange er sang, war die Luft in Ordnung. Die Isländer waren der Kanarienvogel des globalen Finanzsystems. Ihnen blieb die Luft als Erste weg... Das Buch von Halldór Gudmundsson und Dagur Gunnarsson ist purer Anschauungsunterricht, eine subjektive Analyse über die Lage auf der einstmals friedlichsten Insel der Welt...


 

 
 
Europäische Fiskalunion mit Vergemeinschaftung von Schulden
EU-Gipfel: Die 27 EU-Staaten wollen bis auf England in einem "Fiskalunion-Vertrag" festlegen, dass sie sich künftig enger an die eigenen Regeln von Maastricht halten. Bei Verstößen wollen sie sich automatisch selbst bestrafen. Private Investoren und Anleger sollen den Kapitalhunger der Staaten stillen helfen und in Staatsanleihen gelockt werden: Mit dem Versprechen, keine Verluste erleiden zu müssen. Die "Feuerkraft" der Rettungsschirme EFSF und ESM soll mit einem Umweg über den Internationalen Währungsfonds (IWF) verstärkt werden. Auch die EZB wird ihre Geschütze stärker einsetzen. Die Fiskalunion ist somit faktisch beschlossen; die weitere Vergemeinschaftung von Staatsschulden und Garantien inbegriffen.

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Euroland konsolidieren
Die Staatsregierungungen in Euroland haben unser Vertrauen verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte vorweisen. "Schuldenbremsen" sind dagegen nur hohle Versprechen und ohne Wert.