DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 86  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  06.12.10 kostenlos
"Spanien und Portugal müssen sich selbst retten"

Textauszug:"Unsolide Euro-Länder fallen wie die Dominosteine, wenn die (noch) finanzstarken Nachbarn für sie einspringen. Besser kann man Spekulanten nicht motivieren. Denn die Gewinnchancen sind hoch, die Verlustrisiken dagegen gering: die Steuerzahler nehmen sie ihnen zwangsläufig ab. Mit Spanien und Portugal dürfte die EU aber wohl überfordert sein. Die Iberer müssten sich also selbst retten, indem sie mit den Gläubigern ihrer Anleihen Stundungen und Teilverzichte aushandeln, Moratorien fixieren und neu starten. So ist auch dem Euro dauerhaft geholfen. Das derzeitige Hilfsmodell ist politisch fragwürdig, marktwirtschaftlich unsinnig und verstößt zudem gegen Maastricht-Vertrag und Grundgesetz."

 Nr. 87  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  01.12.10 kostenlos
"Schuldenkrise ist nicht Euro-Krise"

Textauszug:"Der Euro bleibt: und zwar auch dann, wenn Spanien, Portugal und Italien insgesamt ihre Staatsanleihen nicht mehr fristgerecht bedienen sollten. Die Folge wird sein: Schuldenabkommen mit den Inhabern der Staatspapiere, Sparpakete in den betroffenen Ländern, Hilfen der anderen Euro-Länder und Mittel vom Internationalen Währungsfonds IWF. Auswirkung auf den Euro: Der Euro-Kurs könnte gegenüber dem US-Dollar sinken. Das Ausmaß dürfte aber eher gering sein, da die Schuldensituation der USA ebenfalls nicht von Pappe ist. Für weitere Debatten: Schuldenkrise von Euro-Ländern bedeutet keine Euro-Krise."

 Nr. 88  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  25.11.10 kostenlos
"Staatsanleihen machen Spaß"

Textauszug:"Mit der ökonomischen Dummheit der Politiker lassen sich glänzende Geschäfte machen. Europäischer Beistandspakt: Etwas Besseres konnte uns nicht passieren. Danke."

 Nr. 89  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  24.11.10 kostenlos
"Mit Unterschieden in der Euro-Zone leben"

Textauszug:"Der Euro kann auf Dauer nur stabil bleiben, wenn wir Unterschiede in den Euro-Ländern als selbstverständlich betrachten, statt künstliche Angleichungen erzwingen zu wollen. Leistungsgefälle in den Euro-Ländern sind nun einmal da, wer wollte das ernsthaft bestreiten? Da die Unterschiede nicht mehr in Währungskursen mit Auf- und Abwertungen ausgedrückt werden können, finden sie u.a. ein Ventil in differenzierten Zinssätzen für Staatsanleihen. Zinsunterschiede balancieren auf natürliche marktwirtschaftliche Weise aus, was vormals Währungskurse leisteten. Wünschen wir als mithaftende Bürger den politisch Verantwortlichen baldige Einsicht, damit die Transferunion verhindert wird. Sie wäre der Anfang vom Ende des Euro. "

 Nr. 90  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  23.11.10 kostenlos
"Staaten retten Banken - Banken retten Staaten - Niemand rettet die Bürger"

Textauszug:"Mögen die politisch Verantwortlichen im Umgang mit Staatsschulden und Bankenrettungen manchmal etwas hüftsteif erscheinen - wenn es darum geht, sich als Retter zu verkaufen, verstehen sie es glänzend, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Die Banken mussten also gerettet werden, um die Anleger zu schützen. Das ist allenfalls die halbe Wahrheit. Bedeutsamer ist: die Staaten brauchen die Banken, um ihren grenzenlosen Kapitalhunger auch in Zukunft stillen zu können. Folglich haben sich die regierenden Politiker und Banker gegenseitig in der Hand. Das ist die wahre Systemrelevanz. Keine Frage, dass sich die Schuldenspirale weiter drehen wird, und dass das Finanzsystem dadurch eines Tages zusammen bricht. Doch niemand möchte der Letzte sein, den die Hunde beißen. Also versuchen die Akteure, den Zeitpunkt, zu dem nichts mehr geht, mit Pseudomaßnahmen so weit wie möglich hinaus zu schieben. Klar ist auch: Am Ende haften die Bürger mit ihren Bürgschaften für die Staaten. Tradition eben."


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Wir sind alle Isländer Wir sind alle Isländer
Früher nahmen Grubenarbeiter oft einen Kanarienvogel mit in die Minen. Solange er sang, war die Luft in Ordnung. Die Isländer waren der Kanarienvogel des globalen Finanzsystems. Ihnen blieb die Luft als Erste weg... Das Buch von Halldór Gudmundsson und Dagur Gunnarsson ist purer Anschauungsunterricht, eine subjektive Analyse über die Lage auf der einstmals friedlichsten Insel der Welt...


 

 
 
EZB wird zur Bad Bank - ESM braucht mehr Geld - Staatsschulden steigen
Die kleine US-Ratingagentur Egan-Jones hat die Bonität Deutschlands von AA auf AA- herabgestuft. Grund sind die finanziellen Lasten, die auf Deutschland bei den Rettungsvorhaben der überschuldeten Euro-Länder zukommen. Zudem hält die Agentur die deutsche Fiskalpolitik für Besorgnis erregend, die impliziten Schulden (Renten- und Pensionslasten) eingeschlossen.

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Welches Europa hat Zukunft?

Euroland konsolidieren
Die Staatsregierungungen in Euroland haben unser Vertrauen verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte vorweisen. "Schuldenbremsen" sind dagegen nur hohle Versprechen und ohne Wert.