DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 106  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  26.10.10 kostenlos
"Homo Panicus: Staatspleiten mittelfristig unvermeidlich"

Textauszug:"Mittelfristig halten Experten Staatsinsolvenzen für unvermeidbar. Damit dürften auch die staatlichen Rettungspakete in Gefahr geraten. Beim Frankfurter Gespräch in der Handelsblatt-Redaktion haben prominente Portfoliomanager und ein Finanzwissenschaftler diskutiert. Allgemeine Meinung: Das Schlimmste der Schuldenkrise liegt noch vor uns."

 Nr. 107  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  18.10.10 kostenlos
"Große deutsche Versicherer sollen als "systemrelevant" eingestuft werden"

Textauszug:"Die vier großen deutschen Versicherungskonzerne Allianz, Munich Re, Ergo und Talanx geraten unter Druck. Nach dem Willen der internationalen Finanzaufseher, der Bundesbank und dem BaFin sollen die großen Versicherer mehr Eigenkapital zur Sicherheit der Finanzsysteme einbringen. Vorbild sind die von den Banken zu bildenden höheren Eigenkapitalquoten nach dem Standard von "Basel III". Als ebenfalls systemrelevante Finanzhäuser hatten sich vor allem die deutschen Versicherungs-Konzerne geschickt in der Finanzkrise aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit geschlichen. Nun sollen die Eigenkapital-Versäumnisse aufgeholt werden. Recht so."

 Nr. 108  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  12.10.10 kostenlos
"Lottergeldpolitik treibt Anleger in Gold, Silber, Platin und Rohstoffe"

Textauszug:"Die Notenbanker und Finanzpolitiker provozieren mit ihrer expansiven Geldpolitik den Run der Anleger auf Edelmetalle und Rohstoffe. Mit billigem Geld versuchen die Industriestaaten die Wirtschaften anzukurbeln. Dabei nehmen sie die Verwässerung ihrer Währungen in Kauf. Den Schaden haben die Anleger und alle, die Altersvorsorge mit Geldanlagen betreiben. Viele flüchten daher in vermeintlich sichere Häfen. Die bereits in den 1970er Jahren eingeleitete Lottergeldpolitik hatte die Trennung der Leitwährung Dollar vom Gold zur Folge. Das internationale Geldsystem verlor seinen Anker. Der Goldpreis kletterte von rund 42 Dollar auf 850 Dollar je Feinunze. "Erst als Paul Volcker als Chef der Federal Reserve und andere Notenbanker das Vertrauen in Papiergeld wiederherstellten, ebbte die Rohstoff-Hysterie ab. Doch ein neuer Paul Volcker ist nicht in Sicht. Und ebenso wenig ein neuer Wertanker, der dem internationalen Geldsystem Halt geben würde," schreibt die --> WELT"

 Nr. 109  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  06.10.10 kostenlos
"Bürger verlieren Vertrauen in private Altersvorsorge"

Textauszug:"Jeder fünfte Berufstätige hat aufgrund der Finanzkrise Konsequenzen gezogen und seine privaten Vorsorgeverträge gekürzt oder gekündigt. Dies geht aus einer Allensbach-Umfrage im Auftrag der Postbank hervor. Außerdem schwinde das Vertrauen in die Sicherheit der Vorsorge."

 Nr. 110  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  06.10.10 kostenlos
"Gold im Höhenflug - US-Dollar weiter schwach"

Textauszug:"Der Goldpreis hat in New York mit 1.347 US-$ vorübergehend einen neuen Rekordwert erreicht. Auch der Euro gewinnt weiter gegenüber der US-Währung: Der Kurs von 1,39 untermauert die robuste Konjunktur maßgebender Euro-Länder wie Deutschland. Die Dollarschwäche nährt umgekehrt die Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung in den USA. Ob Konjunkturskeptiker oder kritischer Währungsbeobachter, Gold-Anleger liegen richtig. Kein Anlagewert hat sich in der vergangenen Dekade so bewährt wie Gold."


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Die Gier war grenzenlos
Möchten Sie einmal hinter die Kulissen blicken und den Investmentbankern bei dem, was sie und wie sie es treiben, über die Schulter schauen? Lesen Sie den Insiderbericht einer deutschen Börsenhändlerin, die ausgestiegen ist und auspackt. Das Buch gestattet einen schonungslosen Blick auf eine zynische und nur dem schnöden Mammon verschriebene Welt, die hinter edlen Glasfassaden in den Bürotürmen ein bizarres und dekadentes Eigenleben führt. Das Taschenbuch ist im Juni 2010 im Ullstein-Verlag erschienen.


 

 
 
Angela Merkel auf dem Weg zur Europäischen Fiskalunion. Im Gepäck: Eurobonds - nicht jetzt, aber später.
Nun auch die Bundeskanzlerin: Der EU-Vertrag soll 2012 "in Richtung einer Fiskalunion" geändert werden. Das sagte sie beim Treffen mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy und dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Nachdem die unglaubliche Ankündigung von Finanzminister Wolfgang Schäuble ohne öffentlichen Aufschrei über die Bühne gegangen ist, tut Angela Merkel den nächsten Schritt. Bleibt Widerstand aus, wird das Königsrecht des souveränen Staatshaushalts nach Brüssel verlagert; mit der logischen Konsequenz, dass Eurobonds nach und nach die Bundesanleihen ablösen. Ein Vorgehen frei nach der Juncker-Methode: Beiläufig ankündigen, Fakten schaffen, Aufschrei abwarten, weitermachen.

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Welches Europa hat Zukunft?

Euroland konsolidieren
Die Staatsregierungungen in Euroland haben unser Vertrauen verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte vorweisen. "Schuldenbremsen" sind dagegen nur hohle Versprechen und ohne Wert.