DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 126  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  13.06.10 kostenlos
"Die Zeit ist reif für eine neue bürgerliche Partei"

Textauszug:"Die Bundesregierung wie auch die Länderregierungen sind überfordert, die großen Probleme unserer Zeit mit Autorität und Kompetenz zu lösen. Die politisch-intriganten Eiertänze und Fingerhakeleien sind nicht mehr zu ertragen. Für uns Bürger stellt sich die Frage, wen wir heute noch wählen sollen. Viele wollen nicht mehr zur Wahl gehen. Das ist sehr bedenklich bis gefährlich. Damit wir bei den nächsten Wahlen nicht "alternativlos" sind, hoffe ich sehr, dass sich so bald wie möglich eine schlagkräftige, sachorientierte und durchsetzungsfähige Bürgerpartei mit klaren Strukturen und kurzen Entscheidungswegen bildet. Meine Kandidaten für den Vorstand: Guttenberg (Vorsitzender), Merz, Rösler."

 Nr. 127  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  08.06.10 kostenlos
"Staatsschulden der USA erreichen 110 % des BIP"

Textauszug:"Die offiziellen Staatsschulden der USA haben die Marke von 13.000 Milliarden Dollar überschritten und damit ein unfassbares Ausmaß angenommen. Hinzu kommen die vom Staat verbürgten Schulden der halbstaatlichen Hypothekenfinanzierer Fanny Mae und Freddy Mac, die wegen der Immobilienkrise in den USA allein nicht überlebensfähig sind. Die Verschuldung hat damit einen Grad von 110 % des US-amerikanischen Brutto-Inlandsprodukts (BIP) erreicht. Indessen fordert der US-Finanzminister Timothy Geithner Deutschland auf, mehr für die Konjunktur zu tun. Die Krisensignale sind bedrohlich."

 Nr. 128  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  02.06.10 kostenlos
"Verraten und verkauft"

Textauszug:"In den Geschichtsbüchern werden unsere Enkel und Urenkel eines Tages lesen können: Angela Merkel, Peer Steinbrück und Wolfgang Schäuble hatten in den Jahren 2008 und 2010 die Interessen unseres Landes und seiner Bürger sträflich missachtet, indem sie sich prostituierten. Sie sicherten den Banken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften gegen jedes marktwirtschaftliche Gebot das Überleben zu. Ferner schufen sie faktisch die Europäische Transferunion durch verfassungsrechtlich ungedeckte Beistandsverpflichtungen zu Gunsten europäischer Nachbarländer. Die übergroßen Geldhäuser konnten - da ihnen das Risiko pleitezugehen vom Staat abgenommen worden war - unverändert ihren spekulativen Geschäften nachgehen. Den Nachbarstaaten war mit den Beistandszusagen die Eigenverantwortung genommen worden. Deutschland bereitete damit als maßgebendes Land der Europäischen Union den Boden dafür, dass die global agierenden Investmentbanker ohne eigenes Überlebensrisiko überschuldete Staaten finanziell in Existenznöte treiben konnten. Dies führte schließlich zum Auseinanderfallen der europäischen Währung Euro. Leidtragende waren vor allem die deutschen Steuerzahler und die auf Altersvorsorge bedachten Bürger."

 Nr. 129  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  02.06.10 kostenlos
"Wolfgang Schäuble will weitere Finanzwetten verbieten"

Textauszug:"Die Bundesregierung will das Verbot hoch riskanter Finanzwetten auch ohne internationale Zustimmung ausweiten. Nach dem Verbot ungedeckter Leerverkäufe sollen nun auch Währungsderivate auf den Euro, die nicht der Absicherung realer Geschäfte dienen, untersagt werden. Das geht aus einem Gesetzesentwurf hervor, der vom Finanzministerium am vergangenen Dienstag an Verbände und Börsen verschickt wurde. Damit soll den Spekulanten die Risikolust weiter genommen werden. Bundesfinanzminister Schäuble könnte den Spekulanten mit deren automatisierten Programmen gewaltig in die Quere kommen. Zwar sind die Maßnahmen mehr punktuell als durchgreifend, aber die Spekulanten können sich nicht mehr so sicher sein. Zumindest fühlen sie sich in ihrem Treiben gestört. Internationale Abstimmungen gelten ohnehin als utopisch. Aber die Lobbyisten konnten mit ihren Forderungen nach internationalem Gleichklang lange Zeit perfekte Nebelkerzen zünden. Das Aufheulen in den Geldhäusern erinnert denn auch mehr an Kinder, denen ihr liebstes Spielzeug weggenommen wurde."

 Nr. 130  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  31.05.10 kostenlos
"Sind wir noch zu retten?"

Textauszug:"Gaga-Nachrichten beherrschen die Szene. Wer will sich schon mit Staats- schulden, Finanzmarktkrisen, Ölpest und anderen "nichtigen" Problemen herumschlagen? Kaum zu vermuten, dass es noch ernsthafte Menschen auf dieser Welt gibt, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen. Wer ist denn auch bereit und in der Lage, sich mit ehrlichem Anliegen im Haifischbecken der Mächtigen als idealistisch-naiver Lenker und Problemmanager zu bewegen? Das Scheitern wäre sicher. Dabei sind es die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen von heute, die uns - vom Egoismus geprägt - mit Fehlentscheidungen am laufenden Band in den Abgrund treiben. Erst der völlige Absturz ins finanzielle Nichts wird den Boden für einen Neuanfang bereiten. Ab gehts."


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Die Kunst des klaren Denkens
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern - die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten "Denkfallen" unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Das Buch ist 2011 im Carl Hanser Verlag München erschienen und kostet 14,90 €.


 

 
 
Angela Merkel auf dem Weg zur Europäischen Fiskalunion. Im Gepäck: Eurobonds - nicht jetzt, aber später.
Nun auch die Bundeskanzlerin: Der EU-Vertrag soll 2012 "in Richtung einer Fiskalunion" geändert werden. Das sagte sie beim Treffen mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy und dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Nachdem die unglaubliche Ankündigung von Finanzminister Wolfgang Schäuble ohne öffentlichen Aufschrei über die Bühne gegangen ist, tut Angela Merkel den nächsten Schritt. Bleibt Widerstand aus, wird das Königsrecht des souveränen Staatshaushalts nach Brüssel verlagert; mit der logischen Konsequenz, dass Eurobonds nach und nach die Bundesanleihen ablösen. Ein Vorgehen frei nach der Juncker-Methode: Beiläufig ankündigen, Fakten schaffen, Aufschrei abwarten, weitermachen.

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Deutschland: Ökonomischer Riese - Politischer Zwerg
Unsere glänzende Realwirtschaft mit dem Rückgrat des Mittelstandes aus tausenden Unternehmen, deren Produkte und Leistungen weltweit gefragt sind, stellt den entscheidenden Wert unserer Volkswirtschaft dar. Und auch die Finanzwirtschaft mit den Sparkassen und Volksbanken ist einzigartig mittelständisch. Das kommt uns in der Staatsschuldenmisere sehr zugute...