DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 131  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  20.05.10 kostenlos
"Börsianer ätzen gegen Verbot"

Textauszug:""Finanzmarktexperten lassen nach dem überraschenden Verbot hoch riskanter Leerverkäufe am Aktien- und Anleihenmarkt kaum ein gutes Haar an dem deutschen Vorstoß. Sie sehen Dilettanten am Werk, die den Finanzplatz Deutschland gefährden." So konnte man bei n-tv lesen. - Das ist doch wunderbar. Ein besseres Kompliment für ein Spekulationsverbot quasi zum Nulltarif kann es nicht geben. Deutschland ist nicht wie bei n-tv vermutet "allein zu Haus". Im Gegenteil: Wir sind auf dem "Schweizer Weg" und lösen uns hier und da von den Fesseln der Europa-Verträge. Folge: Der Eurokurs steigt, gegenüber Gold und - wen wunderts - gegenüber dem US-Dollar. Noch Fragen?"

 Nr. 132  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  20.05.10 kostenlos
"Was ökomisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein."

Textauszug:"Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen gehört, wenn es um die Sanierung der Staatsschulden geht, zu den wenigen einsamen Rufern in dieser Zeit. Wiederholt weist er darauf hin, dass Steuererhöhungen in die Irre und nur zu weiteren Staatsausgaben führen. So wurde z.B. von der letzten Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte nichts gespart. Vielmehr wurde die Ausgabenseite "angepasst". "Die Haushaltskonsolidierung muss über die Ausgabenseite erfolgen", sagt Raffelhüschen. Zudem ist die tatsächliche Staatsverschuldung nach seinen Berechnungen viermal so groß wie die offizielle. Dies liegt an der Verschuldung unseres Sozialsystems, besonders an den Rentenverpflichtungen. Insgesamt betragen die Staatsschulden fast 8.000 Milliarden Euro oder 315 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nicht die Folgen der Wirtschaftskrise, sondern der mangelnde Sparwille in den vergangenen Jahren ist die Ursache dieser dramatischen Entwicklung."

 Nr. 133  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  19.05.10 kostenlos
""Deutsches Antizocker-Paket verunsichert Märkte weltweit""

Textauszug:"...schreibt die Financial Times Deutschland heute und beklagt, dass das Vertrauen in die deutsche Finanzpolitik angekratzt ist. Prima, damit ist ein wesentliches Ziel erreicht: Spekulanten dürfen nicht mehr darauf vertrauen, dass sich die Staaten weiterhin an der Nase herumführen lassen. Auf das Vertrauen von Spekulanten müssen wir keinen Wert legen. Europa ist sich ohnehin nie eins. Und die Engländer werden immer Eigeninteressen verfolgen für ihren Finanzplatz London. Das sind nicht unsere Anliegen. Weiter so, Herr Schäuble."

 Nr. 134  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  19.05.10 kostenlos
"Bankenaufsicht verbietet "ungedeckte Leerverkäufe""

Textauszug:"Die Bankenaufsicht BaFin hat "ungedeckte Leerverkäufe" in Aktien und Staatsanleihen aus Euro-Ländern mit sofortiger Wirkung untersagt. Das Verbot zielt besonders auf Hedgefonds und große Privat-Kapital-Unternehmen, die mit ihren Spekulationen immer wieder für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt haben. Bei "Leerverkäufen" verkaufen Spekulanten, die auf fallende Kurse setzen, Wertpapiere zu aktuellen Kursen mit dem Ziel, sie später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen und so Gewinne einzustreichen. Bei "gedeckten Leerverkäufen" leihen sich Investoren die zu verkaufenden Papiere. Bei "ungedeckten Leerverkäufen" decken sie sich gar nicht erst vorher damit ein, so dass die Risiken der Spekulation unüberschaubar werden können."

 Nr. 135  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  15.05.10 kostenlos
"Rettungspaket soll Euro retten ... oder die Alternative"

Textauszug:"Die Regierungschefs von Euroland haben mit ihrem Rettungsanker die bisherigen Grundprinzipien der Währungsunion über Bord geworfen. Die im Euro-Vertrag fixierte Schönwetterformel des gegenseitigen Haftungsverbots gilt nicht mehr. Ab sofort greifen Schlechtwetterregeln, nach denen von der Pleite bedrohten Euro-Staaten mit Krediten und Bürgschaften geholfen wird. Die bereits mit der Einführung des Euro geschaffene Transferunion wird nun vollzogen. Und die Europäische Zentralbank (EZB) kauft - wenn es sein muss - Staatsanleihen von klammen Euro-Staaten auf. Mit neuen Werkzeugen und mit professionellem Marktverhalten könnte es der EZB und den Notenbanken im Euroland gelingen, den Geldhäusern dieser Welt empfindliche Spekulationsverluste zuzufügen."


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Die Kunst des klaren Denkens
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern - die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten "Denkfallen" unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Das Buch ist 2011 im Carl Hanser Verlag München erschienen und kostet 14,90 €.


 

 
 
Angela Merkel auf dem Weg zur Europäischen Fiskalunion. Im Gepäck: Eurobonds - nicht jetzt, aber später.
Nun auch die Bundeskanzlerin: Der EU-Vertrag soll 2012 "in Richtung einer Fiskalunion" geändert werden. Das sagte sie beim Treffen mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy und dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Nachdem die unglaubliche Ankündigung von Finanzminister Wolfgang Schäuble ohne öffentlichen Aufschrei über die Bühne gegangen ist, tut Angela Merkel den nächsten Schritt. Bleibt Widerstand aus, wird das Königsrecht des souveränen Staatshaushalts nach Brüssel verlagert; mit der logischen Konsequenz, dass Eurobonds nach und nach die Bundesanleihen ablösen. Ein Vorgehen frei nach der Juncker-Methode: Beiläufig ankündigen, Fakten schaffen, Aufschrei abwarten, weitermachen.

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Deutschland: Ökonomischer Riese - Politischer Zwerg
Unsere glänzende Realwirtschaft mit dem Rückgrat des Mittelstandes aus tausenden Unternehmen, deren Produkte und Leistungen weltweit gefragt sind, stellt den entscheidenden Wert unserer Volkswirtschaft dar. Und auch die Finanzwirtschaft mit den Sparkassen und Volksbanken ist einzigartig mittelständisch. Das kommt uns in der Staatsschuldenmisere sehr zugute...