DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
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 Nr. 141  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  02.05.10 kostenlos
"Die Griechen brauchen 60 Milliarden Euro - pro Jahr! ... und bekommen für den Anfang 110 Milliarden Euro an Finanzhilfe"

Textauszug:"Das Rettungspaket für Griechenland ist in Brüssel von den Finanzministern der Euro-Gruppe auf den Weg gebracht worden. Das gab der Vorsitzende, Jean-Claude Juncker, nach einer Sondersitzung bekannt. Danach sollen die Griechen strikt sparen. Trotzdem benötigt Athen - so die griechische Regierung - 60 Milliarden Euro jährlich an Hilfen. Und das für voraussichtlich 10 Jahre. Wer soll das bezahlen?"

 Nr. 142  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  30.04.10 kostenlos
"Wie die Griechen sich und den Euro retten können"

Textauszug:"Griechenland sollte "freiwillig" aus dem Euro-Kreis ausscheiden und wieder eine eigene Landeswährung einführen. Die Euro-Staaten sollten im Gegenzug hinnehmen, dass Griechenland seinen Gläubigern einen Kapitalschnitt von z.B. 50% anbietet, damit Athen in der Lage ist, die (halbierten) Schulden zu bedienen und aus eigener Kraft zu gesunden. Der IWF müsste den Griechen zeitgleich eine Kapitalspritze für den Übergang zusagen. Nur so - und nicht mit immer mehr Geld aus den Töpfen der EU-Staaten - kann sich Griechenland selbst retten und dem Euro ein ehrliches Abschiedsgeschenk hinterlassen. Wer macht dem Merkel-Schäuble-Team Mut, die Griechen zu ermuntern?"

 Nr. 143  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  30.04.10 kostenlos
"Ermächtigungsgesetz"

Textauszug:"In der nächsten Woche kommt nun ein Ermächtigungsgesetz. Der Titel: "Gesetz zur Schaffung einer Ermächtigungsgrundlage für die Übernahme von Gewähr- leistungen im Zusammenhang mit Notmaßnahmen zum Erhalt der für die Stabilität der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit." Armes Deutschland: Mit Ermächtigungsgesetzen hatten wir noch nie Glück. Rette sich wer kann."

 Nr. 144  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  24.04.10 kostenlos
"Nur Kapitalschnitte bei Staatsanleihen können Währungsreform verhindern"

Textauszug:"Griechenland wird wohl zum Testfall für Kapitaleinschnitte bei europäischen Staatsanleihen werden. Nur so - d.h. zu Lasten der Investoren und Anleger - wird sich das Euro-Land dauerhaft von den nicht mehr tragbaren Zinslasten befreien können, um damit einen realistischen Neuanfang zu ermöglichen. Folgen weitere Staaten dem Modellfall, droht den großen Kapitalgebern (Banken, Versicherungen, Fonds) die nächste Existenzkrise. Spätestens dann wird auch Deutschland feststellen, dass Bankenrettungen zu Lasten der Staatshaushalte nicht mehr bezahlbar sind. Sinnvoll waren sie nie, ermunterten sie die Investmentbanker doch nur zu weiteren Milliarden-Spekulationen ohne Insolvenzrisiko."

 Nr. 145  0% RTF Rich Text Format Click&Buy  0 Wörter  19.04.10 kostenlos
"Argentinien ist schon einen Schritt weiter..."

Textauszug:"... und will sich freikaufen: Die Gläubiger argentinischer Staatsanleihen sollen sich mit einer Rückzahlungsquote von etwa 50% zufrieden geben. Das hat Argentiniens Wirtschaftsminister Armando Boudou angekündigt. Nach der Staatspleite 2001 ist dies das zweite Angebot an private Anleger und Investoren. Argentinien richtet sich an all jene, die sich im Frühjahr 2005 dem ersten großen Umschuldungspaket der Regierung verweigert hatten. Damals willigten mehr als drei Viertel der Gläubiger ein und akzeptierten einen Abschlag von knapp 50%. Ohne eine Einigung mit den Anleihebesitzern ist Buenos Aires der Weg an die internationalen Kapitalmärkte weiterhin versperrt."


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Warnlampen zur Finanzkrise Warnlampen zur Finanzkrise
Gibt es vor Ausbruch von Finanzkrisen klare Signale? Die US-Ökonomen Carmen Reinhart und Ken Rogoff haben in ihrem grundlegenden Werk "This Time Is Different" acht Jahrhunderte voller Finanzkrisen zusammengetragen und analysiert. Doch können wir aus der Vergangenheit für neue Krisen lernen? Nur bedingt. Immerhin lassen sich vor Krisenausbruch rote Warnlampen erkennen: Hohe Leistungsbilanzdefizite, inflationierende Vermögenspreise, hohe und steigende Staatsschulden, wirtschaftliche Abschwünge. Wann sich aber aus diesen Szenarien Turbulenzen ergeben, ist kaum vorhersehbar. Doch spätestens dann, wenn es heißt: "Dieses Mal ist es anders", sollten die Signalfeuer gezündet werden.


 

 
 
EZB wird zur Bad Bank - ESM braucht mehr Geld - Staatsschulden steigen
Die kleine US-Ratingagentur Egan-Jones hat die Bonität Deutschlands von AA auf AA- herabgestuft. Grund sind die finanziellen Lasten, die auf Deutschland bei den Rettungsvorhaben der überschuldeten Euro-Länder zukommen. Zudem hält die Agentur die deutsche Fiskalpolitik für Besorgnis erregend, die impliziten Schulden (Renten- und Pensionslasten) eingeschlossen.

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Die Staatsregierungungen in Euroland haben unser Vertrauen verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte vorweisen. "Schuldenbremsen" sind dagegen nur hohle Versprechen und ohne Wert.