Kunden misstrauen ihrem Banker
28.02.2012: Eine aktuelle Umfrage der Nürnberger Puls Marktforschung unter 1.000 deutschen Bankkunden belegt: Die Mehrzahl vertraut ihrem Berater nicht mehr und informiert sich lieber selbstständig. In der akuten Finanzkrise ist das Ansehen der Banker auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. --> Handelsblatt
Die Deutschen haben ein Nettovermögen von mehr als 8.000 Milliarden Euro
15.02.2012: Die Bundesbürger könnten die Staatsschulden aller 27 EU-Länder mit einem Schlag bezahlen. Das Bruttovermögen der Menschen in Deutschland liegt erstmals über 10.000 Milliarden Euro, wie der Bundesverband Deutscher Banken ermittelt hat. Dabei sind Sachvermögen wie Autos, Möbel, Schmuck und Kunstsammlungen noch nicht eingerechnet. Nach Abzug von rund 1.500 Milliarden Euro Kreditschulden verbleibt ein Nettovermögen von deutlich mehr als 8.000 Milliarden Euro. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. --> WELT
Die beliebteste Anlageform: Das eigene Haus - die eigene Wohnung
13.02.2012: Privatanleger wollen vor allem Sicherheit, wie nun auch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt hat. Wohnungseigentum, Bausparvertrag und betriebliche Altersvorsorge sind die attraktivsten Anlageformen. 77 % der Befragten halten eine Investition in die eigene Immobilie für attraktiv. Aber auch Gold und das klassische Sparbuch spielen eine wichtige Rolle.
Die Deutschen konsumieren lieber statt zu sparen
27.01.2012: "Warum noch Geld fürs Alter zurücklegen, wenn sowieso alles unsicher ist?" Laut einer Studie des Instituts Allensbach im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beunruhigt die Staatsschuldenkrise in Euroland die Bürger zunehmend. Auch bei ihrer Altersvorsorge nimmt das Gefühl der Planungsunsicherheit zu. Besonders die Kapital-Lebensversicherung gerät unter die Räder. Für gutes Essen, Wohnung, Einrichtung, Reisen, Kleidung, Gesundheit, Wellness und Hobbys verkonsumieren die meisten Deutschen ihr Geld lieber heute und genießen die Gegenwart. --> WELT
Wie erkennt man einen guten Berater?
19.01.2012: "Um wie viel soll es denn bei Ihnen gehen? Wer eine solche Frage am Schalter zu hören bekommt, sollte gleich das Weite suchen. Denn hier will der Banker offensichtlich nur prüfen, ob sich die Beratung lohnt oder ob man den Kunden gleich abfertigen kann. Ein guter Berater (Verkäufer) spricht mit Ihnen nicht unter allgemeiner Anteilnahme über Geld, sondern unter vier Augen und Ohren."
--> Handelsblatt
Deutsche interessieren sich kaum für Wirtschaft und Finanzen
06.12.2011: Der Wissensstand zu Finanzwissen und Finanzplanungskompetenz sinkt immer weiter ab. Das hat das Mannheimer Ipsos-Institut herausgefunden; in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Und das in dieser krisenhaften Zeit, in der die Geldanlage zum Tanz auf dem Vulkan geworden ist. Nur wer seine Geschäfte selbst in die Hand nimmt, kann vernünftige Anlageentscheidungen treffen. --> Deutsche schauen einfach weg --> WELT
Anleger zahlen schon längst für die Euro-Krise
13.11.2011: Anleger sitzen in der Falle. Ihr Geld arbeitet nicht mehr für sie. Besonders betroffen: Lebensversicherungen und Investmentfonds. Aber auch mit vermeintlich sicheren Geldanlagen entkommt niemand der Inflationsfalle: Die Preissteigerungen liegen deutlich über den Zinssätzen (negativer Realzins). --> WELT
Wenn Börsenbullen anderen einen Bären aufbinden
Es ist wichtig, dass man sich insbesondere aus Quellen informiert, die keinerlei Produkte oder Finanzmarktransaktionen anbieten. An diese Erkenntnis haben wir auch geglaubt, als wir mit unserer unabhängigen Beratungsfirma begonnen haben. Ich denke, die Leute werden vermehrt durchschauen, dass das, was die einzelnen Banken, die Broker, die Unternehmen und auch die Regierungen ihnen erzählen, letztlich immer interessengeleitet ist.
(Klaus Wellershoff, CEO bei Wellershoff & Partners; Interview in der --> NZZ)
Wenn Geldscheine nur noch Tapete sind
05.07.2011: Fondsmanger Marc Faber hält die Kaufkraft von Dollar und Euro für gefährdet und glaubt, dass Anleger langfristig besser gestellt sein werden, wenn sie ihr Geld in Aktien und Edelmetallen investieren, statt es in Staatsanleihen und Bankeinlagen zu "Null Zinsen" anzulegen. --> WELT
Problematisches Investmentbanking
Ein System, in dem man Schulden verleiht und Kredite aufnimmt, um Kredite zu kaufen, die man wiederum verkaufen kann, um durch Schulden anderer abgesicherte Kredite auszugeben, ist mir persönlich zu unübersichtlich. Mathematisch mag minus mal minus plus ergeben. Unsere Banker haben aber übersehen, dass im Geldwesen minus und minus gemeinhin nicht multipliziert, sondern addiert wird. Das heißt: Mit Schulden kann man keine Schulden abbezahlen.
(Dieter Nuhr: Der ultimative Ratgeber für Alles, Seite 192, Köln 2011)
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