, 03.07.03
Die gewandelte Arbeitswelt macht es den jungen Menschen schwer, sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. "Ein 30-jähriger, der noch nicht weiß, wo er beruflich landet, wäre verrückt, wenn er sich mit einer Immobilie belasten würde", sagt Matthias Günther, Leiter des Frankfurter Eduard-Pestel-Instituts für Systemforschung.
"Das hängt auch mit den hohen Transaktionskosten zusammen". Diese Zusatzkosten wie Notargebühren, Grundbuchkosten und Maklerprovision können immerhin bis zu 10 % der Kaufsumme ausmachen. Rechnet man weitere 10 % für notwendige Ausstattungen wie Küche und feste Einbauten, geht oft das gesamte Eigenkapital für diese "Nebenkosten" drauf, das im Wiederverkaufsfall verloren ist. Fazit: Erst der Seßhafte kauft oder baut.