DIENSTAG, 7. FEBRUAR 2012
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg



 
Einlagensicherung in Deutschland ist zu schwach
Seite drucken 
  Einlagensicherung in Deutschland ist zu schwach, 07.10.09
Kundeneinlagen bei den deutschen Banken gelten als sicher. Das stimmt jedoch so nicht. Die Einlagensicherung besteht bei uns aus zwei Komponenten:
1. Der gesetzlichen Einlagensicherung für jede private Bank. Sie garantiert den Kunden, dass 90% ihrer Einlagen geschützt sind. In jedem Fall aber müssen die Anleger 10% des Verlustes selber tragen. Außerdem ist jeder Entschädigungsanspruch auf 20.000 € begrenzt. Das reicht heute bei weitem nicht aus.
2. Den freiwilligen, aber verbindlichen Einlagensicherungen der Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken. Diese Bankenverbünde sichern nicht nur die Kundeneinlagen, sondern auch die bankeigenen Schuldverschreibungen und Zertifikate vollständig ab.
Grundsätzlich sind die Einlagen der Privatkunden und kleineren Unternehmen abgesichert, wenn eine Bank selbst nicht mehr in der Lage ist, die Gelder ihrer Kunden zurückzuzahlen.
Unser allgemeiner Rat:
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank genau, welche Geldanlagen und welche Geldbeträge 100%ig sicher sind. Lassen Sie sich das am besten gleich schriftlich geben. Ansonsten ziehen Sie Ihre nicht oder nur teilweise gesicherten Gelder lieber ab und verteilen Sie sie auf mehrere Banken. Heute gilt mehr denn je: Geld sicher anlegen (parken) und nicht alle Eier in einen Korb legen.
zurück zu Infos & News

   

 
 
Warnlampen zur Finanzkrise Warnlampen zur Finanzkrise
Gibt es vor Ausbruch von Finanzkrisen klare Signale? Die US-Ökonomen Carmen Reinhart und Ken Rogoff haben in ihrem grundlegenden Werk "This Time Is Different" acht Jahrhunderte voller Finanzkrisen zusammengetragen und analysiert. Doch können wir aus der Vergangenheit für neue Krisen lernen? Nur bedingt. Immerhin lassen sich vor Krisenausbruch rote Warnlampen erkennen: Hohe Leistungsbilanzdefizite, inflationierende Vermögenspreise, hohe und steigende Staatsschulden, wirtschaftliche Abschwünge. Wann sich aber aus diesen Szenarien Turbulenzen ergeben, ist kaum vorhersehbar. Doch spätestens dann, wenn es heißt: "Dieses Mal ist es anders", sollten die Signalfeuer gezündet werden.


 

 
 
Europäische Fiskalunion mit Vergemeinschaftung von Schulden
EU-Gipfel: Die 27 EU-Staaten wollen bis auf England in einem "Fiskalunion-Vertrag" festlegen, dass sie sich künftig enger an die eigenen Regeln von Maastricht halten. Bei Verstößen wollen sie sich automatisch selbst bestrafen. Private Investoren und Anleger sollen den Kapitalhunger der Staaten stillen helfen und in Staatsanleihen gelockt werden: Mit dem Versprechen, keine Verluste erleiden zu müssen. Die "Feuerkraft" der Rettungsschirme EFSF und ESM soll mit einem Umweg über den Internationalen Währungsfonds (IWF) verstärkt werden. Auch die EZB wird ihre Geschütze stärker einsetzen. Die Fiskalunion ist somit faktisch beschlossen; die weitere Vergemeinschaftung von Staatsschulden und Garantien inbegriffen.

Stimmen Sie ab
Welches Europa hat Zukunft?

Euroland konsolidieren
Die Staatsregierungungen in Euroland haben unser Vertrauen verspielt. Wir können die verantwortlichen Politiker erst dann wieder ernst nehmen, wenn sie ausgeglichene Staatshaushalte vorweisen. "Schuldenbremsen" sind dagegen nur hohle Versprechen und ohne Wert.