, 17.02.12
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann wirft den Regierungen in Euroland vor, dass sie der Deutschen Bundesbank und den anderen Notenbanken Probleme aufbürden, für die sie selbst verantwortlich sind. Eine EZB-Beteiligung am griechischen Schuldenschnitt schließt er aus. --> Handelsblatt
Die Notenbanken des Eurosystems haben griechische Staatsanleihen in Höhe von 43 Milliarden Euro zum "fortgeführten Anschaffungswert" im Bestand. Die Papiere sollen mit neuen Wertpapierkennnummern ausgestattet und so vom Schuldenschnitt ausgenommen werden. Private Gläubiger sind entsetzt. --> FAZ
07.02.12: 20 Jahre Maastricht-Vertrag - Mit Schuldengrenzen - Der gebrochene Vertrag

31.01.12: Mit einer beispiellosen Geldflut versucht die EZB die Eurostaaten und deren Banken zu retten. Wie aus Finanzkreisen zu hören ist, dürfte die Notenbank am 29. Februar die Banken mit mehr als einer Billion Euro überschütten, für drei Jahre und fast zum Nulltarif. Damit sind die Banken in der Lage, ihre Staaten mit frischem Geld zur Deckung neuer Haushaltsdefizite zu versorgen. Der Fiskalpakt mit Schuldenbremse? Ein Marketing-Gag mit Nebelkerzeneffekt. Maastricht lässt grüßen. Siehe auch --> Handelsblatt
19.01.12: Die kleine US-Ratingagentur Egan-Jones hat die Bonität Deutschlands von AA auf AA- herabgestuft. Grund sind die finanziellen Lasten, die auf Deutschland bei den Rettungsvorhaben der überschuldeten Euro-Länder zukommen. Zudem hält die Agentur die deutsche Fiskalpolitik für Besorgnis erregend, die Renten- und Pensionslasten eingeschlossen. --> Handelsblatt